QIAsure Methylierungstest – ein Durchbruch in der Frauengesundheit

Gebärmutterhalskrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen im Alter zwischen 15 und 44 Jahren; jedes Jahr sind weltweit über 500.000 Frauen betroffen.1 Glücklicherweise handelt es sich dank fortschrittlichem Screening und früher Erkennung von Präkanzerosen um eine fast hundertprozentig vermeidbare Erkrankung, die entdeckt wird, bevor sie das Leben oder die Fruchtbarkeit der Patientinnen bedroht.

QIAsure ist die neue Frauengesundheitslösung von QIAGEN. Dieser Screening-Test auf Gebärmutterhalskrebs zeigt Klinikern, was auf molekularer Ebene vor sich geht und ob sich Gebärmutterhalszellen aktiv in Krebszellen verwandeln. Mit diesem innovativen Test werden Biomarker nachgewiesen, die im PCR-Labor mit Gebärmutterhalskrebs und Krebsvorstufen assoziiert worden sind. Als Probe kann eine HPV- oder dünnschichtzytologische Probe dienen. Ganz gleich, ob das Ergebnis positiv oder negativ ist, QIAsure sorgt für Sicherheit. Die Patientinnen können sicher und zuversichtlich leben, ohne sich Sorgen um ihre Fruchtbarkeit zu machen.

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Screening auf Gebärmutterhalskrebs – effektiver und objektiver

Heutzutage liegt das Risiko einer Infektion mit Hochrisiko-HPV, dem Erreger von Gebärmutterhalskrebs, im Laufe des Lebens bei 80 %. Nach Kontakt mit Hochrisiko-HPV entwickeln sich allerdings nur bei einer von zehn Frauen Langzeitinfektionen, die das Risiko einer Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs erhöhen.2 Daher wächst der Bedarf nach einem genauen molekularen Test, der über HPV hinausgeht und bei Patientinnen ein hohes Kurzzeitrisiko für Gebärmutterhalskrebs erkennt.

Nach einem positiven Test auf Hochrisiko-HPV oder einem auffälligen Zytologieergebnis liefert QIAsure eine objektive Bestätigung, dass die betroffenen Frauen vor einer Erkrankung mit Gebärmutterhalskrebs sicher sind.

Mit QIAsure können Sie:

  • ... bei einer Infektion mit Hochrisiko-HPV die Frauen, bei denen sich die Infektion zu Gebärmutterhalskrebs entwickelt, von den Frauen mit niedrigem Kurzzeitrisiko unterscheiden;
  • ... die Überwachung der Patientin und die Behandlungsentscheidungen steuern;
  • ... Frauen, bei denen eine Infektion sich nicht in Krebs verwandelt, vor unnötigen Behandlungen schützen.

Genaue molekulare Testergebnisse anhand einfacher Proben

QIAsure wurde für den anwenderfreundlichen Einsatz im Rahmen des primären Screenings entwickelt und folgt einem positiven Test auf Hochrisiko-HPV oder einem auffälligen Zytologieergebnis. Für QIAsure kann die gleiche Probe verwendet werden, mit der das primäre HPV- und/oder dünnschichtzytologische Screening durchgeführt wurde. Oder aber es können Vaginalproben zum Einsatz kommen, die die Patientinnen selbst sammeln.

Funktionsprinzip von QIAsure

QIAsure ist ein quantitativer methylierungsspezifischer (qMSP) Test. Mit ihm werden bestimmte molekulare Biomarker in Zervixproben objektiv nachgewiesen. Diese Biomarker sind mit Gebärmutterhalskrebs und hochgradigen zervikalen intraepithelialen Neoplasien (CIN) assoziiert. Die Anwesenheit dieser Biomarker (insbesondere die Hypermethylierung der Wirtszellgene FAM19A4 und miR124-2) liefert Hinweise auf eine karzinogene Transformation der Zellen und ein hohes Kurzzeitrisiko für die Entwicklung eines Zervixkarzinoms.3–7 Die Abwesenheit dieser Biomarker ist ein Hinweis auf ein niedriges Zervixkarzinom-Kurzzeitrisiko. Ein PCR-Labor kann diesen Test nach einer standardmäßigen Probenvorbereitung und -extraktion durchführen. Außerdem können automatisierte Analyseplattformen zum Einsatz kommen (mit klinischer Validierung im Falle des Rotor-Gene® Q MDx Geräts).

QIAsure weist Transformation von Gebärmutterhalszellen und hochgradige CIN-2/3-Läsionen auch dann nachweislich nach, wenn die Zytologie unauffällig war.

Die wichtigsten Pluspunkte von QIAsure

QIAsure ist ein quantitativer methylierungsspezifischer PCR-Test mit hoher Empfindlichkeit und einer Genauigkeit von 100 % beim Nachweis von Biomarkern, die mit Gebärmutterhalskrebs assoziiert wurden.

QIAsure liefert objektive Ergebnisse, ob sich bei einer Patientin nach hrHPV-Infektion Gebärmutterhalszellen in Krebs verwandeln.

Für QIAsure kann die gleiche Probe (Entnahme durch Patientin oder Arzt/Gynäkologie) verwendet werden wie für den primären HPV-Screening-Test.

QIAsure hilft dabei, unnötige Kolposkopien und Zervixbehandlungen zu vermeiden.

Für QIAsure eignen sich auch Proben, die ohne Spekulumuntersuchung von der Patientin selbst entnommen werden. Daher können die Tests ohne großen Aufwand zu einem frühen Zeitpunkt und häufig durchgeführt werden.

Negative QIAsure Testergebnisse verleihen Patientinnen die Sicherheit, dass das Gebärmutterhalskrebs- Kurzzeitrisiko niedrig ist.

Veronika ist mit Hochrisiko-HPV infiziert und beim Kontrolltermin nach sechs Monaten. Ein Zervikalabstrich liefert auffällige zytologische Ergebnisse und es wird eine Kolposkopie durchgeführt, um Präkanzerosen zu erkennen. Es werden niedriggradige Läsionen festgestellt. Das Kurzzeitrisiko ist jedoch unklar, da keine molekularen Daten darüber vorliegen, ob die Läsionen sich aktiv in Krebszellen verwandeln oder abheilen. Vor einer klinischen Entscheidung für Veronika wird der QIAsure Test durchgeführt, um Daten zum molekularen Geschehen zu erhalten. Veronika 30 Jahre
Sophie nimmt am primären Screening auf HPV teil und erfährt, dass ihr Gebärmutterhalskrebsrisiko wegen einer Infektion mit Hochrisiko-HPV erhöht ist. Anschließend wird mit der gleichen Probe ein QIAsure Test durchgeführt, um die Gegenwart von Präkanzerosen oder Krebszellen zu ermitteln. QIAsure liefert ein negatives Ergebnis und der Kliniker vereinbart einen Kontrolltermin nach sechs Monaten. Dank QIAsure können Hochrisiko-HPV-Infektionen mit transformierenden Zellen von solchen ohne transformierende Zellen unterschieden werden. Daher kann Sophie darauf vertrauen, dass sie vor Krebs sicher ist. Sophie 32 Jahre
Emma hat eine Hochrisiko-HPV-Infektion, aber eine unauffällige Zytologie. Ein QIAsure Test liefert ein positives Ergebnis, was auf die Gegenwart von transformierender Präkanzerose schließen lässt. Emma wird sofort zur Kolposkopie geschickt und die fortgeschrittene transformierende Präkanzerose wird behandelt. Ohne QIAsure Test hätte Emma sechs Monate lang auf die Testwiederholung gewartet, was ihr Leben und ihre Fruchtbarkeit gefährdet hätte. Mit QIAsure können transformierende HPV-Infektionen identifiziert werden, die von der Zytologie und Genotypisierung unter Umständen nicht erkannt werden. Emma ist jetzt sicher vor gefährlicher Präkanzerose, die sich schnell in Krebs hätte entwickeln können. Emma 34 Jahre